Zistrose – Cistus Incanus, creticus

Zistrose – Cistus Incanus, creticus

Der Gegensatz von der Pflanze mit ihren sperrigen, kleinen, trockenen und eher unauffälligen Blättern zu den zauberhaften, zarten, rosafarbenen Blüten ist faszinierend.
Die Blüten wirken wie aus Seidenpapier, öffnen sich am Morgen und verblühen oft schon am Mittag.
Es gibt verschiedene Arten, von denen die Kretische Zistrose (Cistus creticus) die häufigste im Mittelmeerraum ist und sich besonders gut für die Anwendung als Heilmittel eignet.

Die Zistrose wirkt antibakteriell, keimtötend, antimykotisch, entzündungshemmend und juckreizlindernd.
Sie unterstützt den Körper bei Infektionen der Schleimhäute, insbesondere der Atemwege und des Verdauungssystems, und ist ein bewährtes Mittel bei Grippe, Erkältungen und leichter fieberhafter Infekte.
Auch bei Hautproblemen wie Ekzemen, Akne, Wunden oder Neurodermitis kann die Zistrose hilfreich sein – sei es als Tee, Breiumschlag oder äußerliche Anwendung des Harzes (Labdanum).

Für Menschen:

Tee: 1–2 TL getrocknetes Kraut pro Tasse, 5–10 Minuten ziehen lassen, mehrmals täglich trinken. Unterstützt das Immunsystem, beruhigt entzündete Schleimhäute und kann vorbeugend bei Erkältungen eingesetzt werden.

Äußerliche Anwendung: Umschläge oder Waschungen bei Hautirritationen, kleine Wunden oder Ekzemen. Das Labdanumharz kann punktuell aufgetragen werden.

Für Tiere:
Auch unsere vierbeinigen Begleiter profitieren von der Zistrose, besonders bei Atemwegsbeschwerden, leichter Entzündung der Haut oder Juckreiz.

Tee: In kleinen Mengen über das Futter (besonders bei Hunden oder Pferden), um die Schleimhäute zu stärken.

Äußerlich: Umschläge bei Hautproblemen oder leicht entzündeten Stellen. Vorsicht: Nur mild temperiert anwenden und die Pflanze in reiner Form prüfen, da manche Tiere empfindlich reagieren können.

Besonderheiten und Tipps:

Die Zistrose ist gut kombinierbar mit Thymian, Salbei oder Kamille, besonders bei Erkältungs- oder Hustenmischungen.

Für die Hautpflege kann sie auch als Bestandteil von Salben oder Ölauszügen genutzt werden.

Das Harz der Pflanze (Labdanum) ist stark wirksam, sparsam anwenden und vorher testen.

Die Zistrose ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie eine unscheinbare Pflanze große Heilkräfte birgt.

Ihre zarten Blüten täuschen über die Kraft der Pflanze hinweg – für Menschen und Tiere gleichermaßen ein wertvolles Naturheilmittel.

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Sed ut perspiciatis unde omnis das ist wirklich iste natus.