Mein Garten im Februar
Mein Garten im Februar – ist nicht viel anders als der im Januar. Viel Regen, viel Schnee und dann wieder Tage, an denen ich mit einem Fuß im Frühling stehe. An diesen sonnigen und trockenen Tagen habe ich das reichlich vorhandene Laub grecht und unten auf der Wiese am Wäldchen abgelegt. Wir haben viele Hecken um unseren Garten – eine hohe Buchenhecke, eine alte Schutzhecke, dann ein bunters Durcheinander von Ahorn und Hasel und eine große Eiche im Nachbargarten – also jede Menge Blätter.
Und diese Blätter kann ich nicht einfach liegenlassen. Sie bilden eine dichte und schwere, naße Decke, unter denen alles andere erstickt und fault … Es nützt also nichts, auch wenn es viel Arbeit ist und bis alle Blätter weg sind, muss ich ein paar Mal rechen und wegtragen.
Nun ist das einmal geschehen und ich habe wieder lange Pause vom Garten gehabt. Der Schnee lag hoch – nun ist es so naß – und doch …. die Knospen werden immer dicker. Die Schneeglöckchen kommen überall aus der Erde.
Ich finde meine geliebten Märzenbecher. Die Narzissen, die wilden, die hier bei uns in der Gegend wachsen, schieben zentimeterweise ihre Spitzen aus der naßen Erde.
In Aachen blüht es schon, in der Eifel sucht man noch die Vorboten des Frühlings. Aber sie kommen, wenn auch wie jedes Jahr später als in den wärmeren, milderen Ecken.
Schauen wir, was im März passiert und wie es dann mit dem Garten weitergeht.