Was alles verbindet
Was alles verbindet …
Manche Geschichten und Bücher entstehen nicht am Schreibtisch.
Sie beginnen draußen und im Leben.
Auf einem Waldweg in der Eifel. Zwischen Kräutern am Wegesrand. Oder irgendwo unter der warmen Sonne Südfrankreichs, zwischen Olivenbäumen und mit dem Lavendelduft in der Nase.
Genau dort haben auch die Geschichten von Isabelle und Madeleine ihren Anfang genommen.
Ich lebe in einer Landschaft, in der die Natur immer präsent ist. Wiesen, Wälder, Tiere, Jahreszeiten – alles gehört zusammen und alles verändert sich ständig. Wer aufmerksam durch eine Landschaft geht, merkt schnell, dass dort unendlich viele kleine Geschichten verborgen liegen.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum meine Romane so entstehen, wie sie entstehen.
Warum nach den Sachbüchern zum großen Gebiet der Tiergesundheit nun Romane und auch Kinderbücher geschrieben werden sollen – wollen – möchten oder müssen. 😉
Die Welt von Isabelle und Madeleine
Als ich begann, über Isabelle und Madeleine zu schreiben, hatte ich keinen großen Plan für eine ganze Reihe von Büchern. Am Anfang stand einfach der Wunsch, eine Geschichte zu erzählen, die sich nach Leben anfühlt. Obwohl – der erste Band wurde so umfangreich, der Verleger stöhnte, aber es ging nicht anders. Und die Geschichte war ja noch nicht zu Ende!
Aber: keine lauten Dramen.
Keine künstliche Spannung. Kein Krimi, kein Mord und Entsetzen.
Sondern Menschen. Begegnungen. Freundschaften. Entscheidungen. Eine Entwicklung und Veränderung in Isabelle, der Hauptfigur.
Und Orte, an denen man sich plötzlich zuhause fühlt. Natur, Kräuter, Garten. Tiere.
Nach und nach entstand daraus eine Welt, die sich zwischen zwei Landschaften bewegt, die mir sehr am Herzen liegen: der Eifel und Südfrankreich.
Die Eifel mit ihrer ruhigen, oft herben Schönheit. Mit Schnee im Winter, mit viel Wald und Wiesen.
Und Südfrankreich mit Licht, Wärme und dieser besonderen Leichtigkeit des Südens.
Zwischen diesen beiden Welten bewegen sich meine Figuren. Und auch ich bewege mich hier. Und mit mir und meinen Büchern nehme ich dich mit und du tauchst in unsere Welt ein.
Natur gehört einfach dazu
Wer meine Bücher liest, merkt schnell, dass die Natur darin eine große Rolle spielt.
Das ist kein bewusstes Stilmittel. Es ergibt sich einfach aus meinem eigenen Leben. Pflanzen, Kräuter, Tiere und Landschaften gehören für mich ganz selbstverständlich zum Alltag.
Sie beeinflussen Stimmungen.
Sie schaffen Ruhe.
Und manchmal eröffnen sie sogar neue Wege.
Vielleicht spüren Leserinnen und Leser genau deshalb diese besondere Atmosphäre in den Geschichten. Weil dort etwas mitschwingt, das wir im Alltag oft vergessen: Zeit für die kleinen Dinge.
Ein Gespräch.
Ein Spaziergang.
Ein langer Blick in die Landschaft, in die Ferne.
Einfach innehalten, sich auf den Eimer bei der Gartenarbeit setzen, beim Pony auf die Wiese … und nichts tun. Nur da-sein, schauen, atmen, fühlen, SEIN.
Drei Romane – und die Geschichte geht weiter
Inzwischen sind drei Romane dieser Reihe entstanden. Jeder erzählt einen eigenen Abschnitt der Geschichte, und doch hängen alle miteinander zusammen. Im „Haus mit dem Maronenbaun“ kommt Isabelle in ihrem neuen Zuhause an. Eine große Umstellung, so alleine und in der Fremde. In einem alten Haus – nur für sie und ihren Hund – einen verwilderten Garten und jeden Tag neue Entdeckungen. Nicht nur im Garten und der Umgebung, auch an Menschen und da wird es dann besonders spannend.
Die Figuren entwickeln sich weiter. Beziehungen verändern sich. Neue Menschen treten in das Leben von Isabelle. Und Madeleine, die Heilerin, begleitet sie – mit ihren Büchern und ihren Erfahrungen.
Und während ich schreibe, entdecke ich selbst immer wieder neue Wege, die diese Geschichte nehmen kann.
Gerade entsteht der vierte Band.
Noch ist vieles offen – und genau das macht das Schreiben für mich so spannend.
Geschichten, die sich wirklich anfühlen
Mich interessiert das Leben. Die Wege der Menschen, ihre Entscheidungen und die Orte, an denen ihr Leben stattfindet.
Wenn Leserinnen mir schreiben, dass sie beim Lesen das Gefühl haben, selbst durch eine Landschaft zu gehen oder mit den Figuren an einem Tisch zu sitzen, dann weiß ich, dass genau das gelungen ist, was ich mir wünsche.
Wenn sie sich im Süden fühlen, die Kräuter riechen und mit mir eintauchen in diese Welt.
Eine Geschichte zu erzählen, die sich wirklich anfühlt. Die eine gute Prise Alltag enthält, Normalität. Gedanken, wie wird sie alle haben. Gefühle, die wir fühlen und über die wir nachdenken.
Vielleicht begleitest du Isabelle und Madeleine ein Stück auf ihrem Weg.
Denn manchmal beginnen die schönsten Geschichten genau dort, wo auch das Leben beginnt:
draußen, zwischen Landschaften, Begegnungen und Momenten, die alles miteinander verbinden.