LULU UND DAS WILDPONY

Das Lese-Abenteuer für Pony-Mädchen mit Herz und Spannung.
Vor Lulu liegen die herrlichen Wochen der Sommerferien. Sie lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in einem kleinen Dorf in Südfrankreich und liebt ihre Esel Peter und Paul. Die Ferien beginnen mit einer abenteuerlichen Suche nach einem Pony, das Lulus beste Freundin Pauline gesehen hat.
Das scheinbar wilde Pony scheint keinen Besitzer zu haben, oder doch? Können die Mädchen Jolly Hope, wie Lulu das Pony nennt, behalten oder müssen sie es zurückgeben in ein ungewisses Schicksal?
ISBN 978-3-89918-523-2 Preis: 13,90 Euro

Rezension auf Amazon:
„… Bevor wir in das Abenteuer der Sommerferien eintauchen, stelle ich dir mein Zuhause in einem kleinen französischen Dorf mit meiner Familie und meinen Lieblingen vor und beginne einige Tage vor dem Ende der Schule…“
Mit diesen Zeilen beginnt ein abwechslungsreiches Kinderbuch. Erzählerin ist Lulu, die nicht nur beschreibt, was geschieht, sondern mir als Leserin auch gestattet, an ihren Gedanken und Gefühlen teilzunehmen. Der Schriftstil ist kindgerecht und lässt sich gut lesen.
Lulu lebt auf dem Dorf zusammen mit den Eseln Peter und Paul. Wer wissen will, warum die deutsche Namen tragen, muss das Buch lesen. Lulus beste Freundin ist Pauline. Auf den Bauernhof ihre Familie gibt es auch Pferde und Ponys.
Zu Beginn der Ferien glaubt Pauline, ein wildes Pony gesehen zu haben. Zusammen mit Lulu macht sie sich auf die Suche. Begleitet werden die beiden von Jimmy, Paulines Hund. Sie gehe nsehr planmäßig vor.
Es wird schön beschrieben, wie sie das Pony letztendlich finden und Schritt für Schritt zu Pauline bringen. Dort ist alles vorhanden, um dem ungepflegten und entkräfteten Tier zu helfen.
Gern würden die beiden das Pony, das sie Jolly nennen, behalten, doch es muss einen Besitzer haben. Pauline hat schon ein Pony, deshalb hofft Lulu, dass sie das Tier bekommen könnte. Ihre inneren Empfindungen und ihre Gedanken sind für ihr Alter sehr reif. Deshalb kommt die zu folgender Schlussfolgerung:
„Es geht nicht um mich oder um Pauline. Es geht nicht darum, wem das Pony gehört oder wer es beansprucht. Nein, es geht um das Wohl von Jolly!…“
Dann aber erscheinen die Besitzer. Was wird nun geschehen?
Das Buch ist mit vielen feinen in zarten Grautönen gehaltenen Zeichnungen illustriert. Die Tiere wirken dabei sehr naturgetreu.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das liegt zum einen an der Freundschaft der beiden Mädchen und ihre Empathie auch mit anderen, aber ebenfalls an liebevollen Umgang mit den Tieren. Sie sind Lebewesen und werden so behandelt.
Artikel im Familienmagazin „Fridolin“ erschien dieser schöne Artikel über mich und das Mädchenbuch mit der Hauptfigur Lulu und es fand eine Verlosung statt. Herzlichen Dank an die Redaktion! 🙂