Mein Garten im April
Mein Garten im April – ein Wunder. Ein Leben zwischen Winter und Frühling. Kalte Nächte und oftmals leichter Frost morgens – was für die Ponys erst einmal Heu auf dem Paddock bedeutet. Für den Garten bzw. die Pflanzen darin eine Herausforderung, diese kalte Nacht, viel Trockenheit und Wind und dann die Sonne.
Aber es wächst – es wird grün. Die Buchenhecke wird dicht und wieder zum Sichtschutz. Die vorgezogenen Erbsen verharren in Wartestellung. Die Kirschen blühen, egal, ob die weißen Blüten, die auch rote Kirschen ergeben, oder die rosafarbenen, die nur schön aussehen und heute mit dem Wind – wie Schneeflocken – zu Boden, auf den Rasen segeln.
Die Wiese der Ponys wird abgeschleppt, das heißt, die Maulwurfshügel und Unebenheiten und auch die ganzen Haufen aus meinem KompostMist werden glatt gezogen und verteilt. Der Garten sieht noch etwas leer aus – ist er auch. Bis jetzt habe ich nur Zwiebeln gesteckt, Kohlrabi gesetzt und halt die vorgezogenen Erbsen – und zwei Reihen rote Beete gesäät. Aber den Samen wird es noch zu kalt sein.
Ein Monat der Blüten – des Übergangs und der Freude auf den wärmeren Frühling und auch den Sommer.
Und ihr so?