Mein Garten im Mai
Der Mai – eine wilde Mischung aus Regentagen, die eher an November als an den Frühling erinnern und dann die letzten Tage Sommer. Warm, fast heiß, Sonne und blauer Himmel.
Ich habe Bohnen gelegt – Stangenbohnen und Buchbohnen, denn wir lieben Bohnen – vor allem als Salat. Die ersten Pflänzchen sprießen und ich freue mich jetzt schon. Da es in diesen Tagen sehr viel regnete, habe ich die Bohnen nicht eingeweicht – sondern der regennaßen Erde vertraut. Normerweise ist es sinnvoll, die Bohnen vor dem Legen in Wasser oder Milch einzuweichen – dann keimen sie schneller und man sieht auch direkt, ob das Saatgut noch vital ist und keimt.
Die vorgezogenen Erbsen bekommen jetzt Kraft und ranken sich empor. Die allerersten Pflänzchen blühen nun auch.
Die ersten beiden Zucchinis sind im Beet und eine Versuchsvariante wohnt in einer Plastikwanne vor der Wand des Heuschuppens – dort ist es immer sehr warm. Warten wir mal ab, ob das große Gartenbeet oder die kleinere Platikwanne besser geeignet sind.
Die Obstbäume haben herrlich geblüht. Schon wieder! Eigentlich gönne ich ihnen und mir eine Pause – aber nein, sie mussten blühen und es kam kein Frost und so vermute ich, dass wir wieder ganz viele Äpfel bekommen.
Nun haben wir den ersten Juni! Der Mai ist schon vorbei und doch fühle ich mich nicht wie Sommer. Ihr?
Irgendwie ist es seltsam. Liegt es an der Welt, am großen Ganzen und der Unruhe? Liegt es am komischen Wetter – oder an mir? Wie geht es euch? Damit und mit eurem Garten?