Mein Garten im Juni
Der Garten im Juni – das ist die Hitze der letzten Tag. Nach der Kälte und dem Regen nun so heiß, dass es nicht mehr schön war.
Aber – die Apfelbäume haben sehr gut angesetzt. Zu viel … Es wird auch Pflaumen geben. Gerade reifen die Kirschen – die Vögel freuen sich und ich hoffe, dass sie uns einige ausreifen und hängen lassen.
Das Beerenobst strahlt um die Wette mit der Sonne. Heute habe ich schwarze Johannisbeeren geerntet – für Marmelade zusammen mit Maulbeeren, die ich von meiner Freundin habe. Die roten Johannisbeeren brauchen noch etwas – die weißen auch. Es gibt erste Himbeeren und auch Erdbeeren.
Radieschen sind da – scharf und leuchtend rot. Dann die Zuckererbsen, die ich liebe. Jetzt dürfen sie ausreifen und ich werde Erbsen puhlen – sie sind mir in den letzten Tagen etwas aus den Augen gekommen und werden nun halt normale Erbsen.
Die Bohnen wachsen endlich! Einen Teil musste ich nachlegen. Die Bohnen waren verschwunden. Vom Regen, von der Kälte aufgelöst – weg. Auch die Möhren tun sich schwer und die rote Beete.
Schnecken und unsere Katzen sind aber nicht gerade förderlich.
In den Blumenbeeten haben die Akelei ihren Platz aufgegeben. Mädesüß leuchtet, Frauenmantel, die Hortensien und Rosen, der Lavendel – der Hauch Südfrankreich in der Nordeifel.
Morgens gehe ich mit den Ponys spazieren – mit beiden oder mit der Tinkerstute alleine. Bevor es so heiß wird und die Bremsen in Scharen über uns herfallen. Das kann uns das Sommerwetter verleiden – so viele Insekten, die stechen und lästig sind. Es riecht nach Heu. Der Duft ist so herrlich. Die Schwalben rufen am blauen Himmel. Nachts sind die Glühwürmchen unterwegs …
und schwups – ist es Juli.