Drachenblut – Naturheilmittel für Mensch und Tier
Drachenblut – ein uraltes Naturheilmittel für Mensch und Tier
Drachenblut, auch Sangre de Drago genannt, ist das tiefrote Harz des Drachenbaumes und gehört zu den ältesten Naturheilmitteln der indigenen Völker Südamerikas.
Seit Jahrhunderten wird es innerlich und äußerlich eingesetzt, zur Wundversorgung, bei Entzündungen und zur Stärkung des gesamten Organismus.
Das heute erhältliche hochwertige Drachenblut stammt aus den Urwäldern Ecuadors und wird in nachhaltiger Wildsammlung per Hand gewonnen. Die Ernte erfolgt durch Quichua-Indianer in Höhenlagen über 1000 Metern, fernab von Luftverschmutzung und belasteten Böden. Diese Herkunft sorgt für eine außergewöhnliche Reinheit und Qualität.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Drachenblut zeichnet sich durch einen außergewöhnlich hohen Anteil an OPC aus, über 90 %, wodurch es zu den stärksten bekannten natürlichen Antioxidantien zählt. OPC wirkt etwa 18-mal stärker als Vitamin C und etwa 40-mal stärker als Vitamin E.
Die wichtigsten Wirkungen sind zellschützend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral, antiparasitär, wundheilend, zusammenziehend, immunstärkend und regenerierend für Schleimhäute und Haut.
Gerade diese Kombination macht Drachenblut zu einem echten Allroundmittel in der naturheilkundlichen Haus- und Stallapotheke und ist mein Tipp für euch!
Anwendung innerlich beim Menschen
Aphten, entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, Entzündungen im Mundraum, Gastritis, Magengeschwüre, Hämorrhoiden, Halsinfektionen und Tonsillitis, Harmonisierung der Darmflora, Hauterkrankungen, Pankreatitis, Verdauungsprobleme, Rheuma, Stärkung des Immunsystems, Unterstützung der Fruchtbarkeit, Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit, psychisch emotionale Belastungen
Besonders bewährt hat sich Drachenblut bei Problemen im Mundraum.
Es zieht das Zahnfleisch spürbar zusammen, wirkt entzündungshemmend und ist dabei gut verträglich.
Der Geschmack ist herb, aber gut auszuhalten.
Anwendung äußerlich beim Menschen
Hautallergien, Haut- und Nagelpilz, Vaginalpilz, Herpes, Insektenstiche, Pickel und Akne, kleine Verletzungen, Wunden und Verbrennungen
Drachenblut wirkt äußerlich wie ein natürliches Pflaster.
Es trocknet auf der Haut an, bildet einen schützenden Film, schützt vor Keimen und beschleunigt die Wundheilung deutlich.
Anwendung bei Tieren
Auch in der Tierheilpraxis ist Drachenblut vielseitig einsetzbar. Innerlich zur Unterstützung bei Entzündungen, Magen-Darm-Problemen, Schleimhautreizungen, Infekten und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Äußerlich bei kleinen Wunden, Hautreizungen, Insektenstichen, Hot Spots, entzündeten Hautstellen und schlecht heilenden Hautarealen. Ich ziehe es allen anderen Mitteln vor und kombiniere es gerne mit kolloidalem Silberwasser.
Viele Tiere akzeptieren Drachenblut gut, besonders wenn es mit etwas Wasser verdünnt direkt ins Maul gegeben wird.
Dosierung
Innerlich beim Menschen
10–20 Tropfen in einem Glas Wasser, etwa eine halbe Stunde vor oder nach einer kleinen Mahlzeit
Innerlich bei Hunden und Katzen
pro 10 kg Körpergewicht 2 Tropfen mit Wasser verdünnt, eine halbe Stunde vor oder nach dem Füttern direkt ins Maul geben
Innerlich bei Pferden
10 Tropfen pro 100 kg Körpergewicht mit Wasser verdünnt, eine halbe Stunde vor oder nach dem Füttern direkt ins Maul geben
Äußerliche Anwendung
unverdünnt auf die betroffene Stelle auftragen und leicht verreiben.
Sehr gut in Kombination mit kolloidalem Silberwasser oder auch H2O2 vorher zur Reinigung einer Wunde und dann mit dem Drachenblut den „Wundverschluß“.
Hinweise und Lagerung
Nicht am selben Tag zusammen mit starken Oxidantien wie Chlordioxid oder Artemisia annua anwenden. Fest verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Vorsicht bei Textilien, Drachenblut färbt stark und lässt sich kaum auswaschen.
Nach Anbruch etwa ein Jahr haltbar.
Mein persönlicher Praxis-Hinweis
Drachenblut gehört für mich in jede Haus- und Stallapotheke.
Gerade bei Zahnfleischproblemen, kleinen Wunden und Hautreizungen ist es ein unkompliziertes, wirkungsvolles und gut verträgliches Mittel ohne bekannte Nebenwirkungen – solange es sachgerecht angewendet wird.