Knospenmittel Schwarze Johannisbeere

Knospenmittel Schwarze Johannisbeere

Wenn der Winter noch nachwirkt

Der Übergang vom Winter in den Frühling ist für viele eine sensible Phase.
Der Körper stellt um, alte Belastungen zeigen sich, Stoffwechsel und Immunsystem kommen langsam wieder in Bewegung. Genau hier kann die Knospentherapie unterstützen – leise, regulierend und ohne Druck.

Eine der wichtigsten Knospen für diese Zeit ist die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum). Von Vorteil ist, dass wir sie oft im Garten haben, denn ihre Beeren sind soooo gesund und vielseitig zu verwenden. Warum also nicht auch die Knospen – jetzt – sammeln und ein tolles Knospenmittel herstellen? 

Was die Schwarze Johannisbeere so besonders macht

Die Knospen der Schwarzen Johannisbeere gelten in der Gemmotherapie als zentrales Regulationsmittel. Sie wirken nicht isoliert auf ein einzelnes Organ, sondern unterstützen das gesamte System dabei, wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Typische Wirkbereiche sind Entzündungshemmung, Unterstützung von Leber und Stoffwechsel, Begleitung von Entgiftungsprozessen, Stärkung des Immunsystems, Ausgleich bei allergischen Reaktionen.

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass die Schwarze Johannisbeere die Wirkung anderer Knospenmittel unterstützt und vertieft, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.

Für wen sie sich bewährt hat

Die Schwarze Johannisbeere wird eingesetzt bei Menschen, bei Hunden, bei Pferden, bei anderen Tieren im familiären Umfeld. Besonders geschätzt wird sie im Frühjahr, im Fellwechsel, nach Medikamentengaben oder als sanfter Einstieg in eine Entlastungsphase.

Anwendung in der Praxis

Sie wird häufig als Begleitmittel verwendet, gut mit anderen Knospen kombiniert und sowohl kurzfristig als auch über mehrere Wochen eingesetzt.
Ihr Charakter ist nicht antreibend, sondern regulierend – sie unterstützt Prozesse, die ohnehin in Gang kommen.

 

Ich mag den Geschmack dieses tollen Knospenmittels, man schmeckt direkt, was man auf der Zunge hat.  Und gleichzeitig wird die Vorfreude auf den Sommer wach, auf die Beerenfülle, die Frische und das herbe Aroma, wenn man sich am Morgen im Garten die ersten Beeren pflücken kann. Ein so toller Strauch, der in jeden Garten gehört. 

Schon in der Klosterheilkunde erwähnte Hildegard von Bingen die Schwarze Johannisbeere. Sie nennte sie Gichtbaum und empfiehtl die Beeren gegen Rheuma und eben die Gicht. 
Ihre Beeren sind um den 24. Juni herum reif – daher der Name. 
Der Duft – oder Geruch -der Pflanze ist sehr eigen und nicht jeder mag ihn. 

Für 200 ml Gemmomittel brauchst du etwa 1 g frische Knospen, 100 ml Glycerin (85%) und 100 ml Alkohol (70%)
sowie ein 20 ml – Tropffläschchen zum Abfüllen. 
Wiege die Knospen ab, zerkleinere sie (kleinschneiden) und gebe sie in das Fläschcne.
Dazu kommen dann je 10 l Glcerin und Alkohol. 
Drei Wochen warm, ohne direkte Sonne stehen lassen.
Einmal am Tag schütteln. 
Dann den Inhalt nach einem Abfiltern (Kaffeefilter oder feines Sieb) in eine größere Flasche 
und dazu kommen dann je 90 ml Glycerin und Alkohol – das Ganze wird also verdünnt. 
Schütteln – und fertig! 
Eine Variante nimmt zusätzlich 100 ml Wasser und stellt das Ganze ins Dunkle. 
Wie man hier verfährt, ist einem selbst überlassen. Beide Varianten sind sehr gute Knospenmittel für Mensch und Tier. 

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Sed ut perspiciatis unde omnis das ist wirklich iste natus.