Mein Garten im Juli
Der Juli ist Hochsommer! Sehr heiß und sehr, sehr trocken. Nicht wie früher – naß, grau, matschig, kalt und uselig. Es ist ein Sommer wie im Süden.
Und so stellt sich auch der Garten dar: Der Gewürzfenchel findet das Ganze toll (Foto 1) – prächtige und gute zwei Meter hoch.
Selbst die Traube (Muskat) reift jetzt schon – früh, wie ich finde (Foto 2).
Die Zucchinis benötigen viel Wasser und bringen damit nun jede Menge gelbe, grüne und auch runde Früchte (Bild 3). Wir essen jeden Mittag Zucchini und ich friere sie gekocht ein – das gibt herrliche Suppen im Herbst und Winter.
Der Pflaumenbaum brachte uns einen Eimer voller herrlicher Pflaumen – den Rest holen sich die Vögel und vor allem die Krähen (die ich nicht so sehr mag … ) (Foto 4)
Auf der Terrasse habe ich neben der Weinrebe auch einige Olivenbäume im Topf – die nun kleine, grüne Oliven tragen. Herrlich – oder? (Foto 5)
Und die Obstbäume hängen auch dieses Jahr wieder voll. Viel zu voll! Viel zu viele Äpfel! Der erste Ast ist abgebrochen, doch ich reiche nicht in die Krone, um die Früchte auszudünnen! Hoffen wir, dass es gut geht (Foto 6).
Und dann die von mir geliebten Bohnen – Buschbohnen und Stangenbohnen. Die hatten einen schwierigen Start in das Gartenjahr und brauchen jetzt etliche Gießkannnen Wasser. Ich ernte alle paar Tage eine gute Portion und freue mich auf die Schüsseln mit Bohnensalat – mit das Beste in der Salat-Rubrik (Foto 7).
Die Buchen werden teilweise braun. Es ist zu trocken und zu heiß für diese großen Bäume. Die Blätter fallen und irgendwie macht es einen herbstlichen Eindruck – dieser Juli.
Was ein seltsames Jahr! Es macht mir Sorgen und bedrückt mich. Dazu die vielen Brände, das Elend und die Not für Mensch und Tier und die Natur, für die Welt, die mit dem vielen Feuer einhergehen.
Hoffen wir das Beste. Wünschen wir mehr Regen als die paar Liter, keine Unwetter und eine Erholung in den kommenden Wochen.